Achtsam essen in der Weihnachtszeit – Teil 1: Ein Fest für die Sinne

Im Sommer versüßen uns frische Früchte in saftigen Farben die Sinne. Grünes Blattgemüse gesellt sich knackig und geschmacklich im passenden Kontrast dazu. In der warmen Jahreszeit springen uns die wertvollen Nährstoffe fast von selbst in den Organismus. 

Jetzt zum Winter leuchten uns die knalligen Farben ebenfalls an. Allerdings handelt es sich meist um bunte Verpackungen von Süßigkeiten und Schokolade. Unsere Sinne fühlen sich von den bunten Farben dennoch angesprochen und der süße Geschmack kurbelt die Dopaminausschüttung im Belohnungszentrum des Gehirns an. Statt Vitaminen und Mineralstoffen finden wir auf den bunten Verpackungen des Weihnachtsleckereien aber hauptsächlich Fett und reichlich Zucker. 

Halten wir also fest: Unsere Sinne reagieren begeistert auf intensive Farben und das Gehirn produziert Glücksgefühle bei süßem Geschmack oder bei feinen Geschmackskompositionen. 

Mit Bewusstsein, Geduld und Selbstliebe durch die Adventszeit

Organgen, Rotkohl, Grünkohl, Kürbis, Rote Beete, Äpfel, Zimt, Kardamom, Kurkuma, Nelken … fallen dir auch noch vitaminreiche Lebensmittel und duftende Gewürze ein, die jetzt Saison haben? Aus den bunten Nährstoffknallern lassen sich köstliche Mahlzeiten und Sacks kreieren. Trockenfrüchte eignen sich zum Süßen und enthalten im Gegensatz zum Zucker viele Mikronährstoffe. 

Mit einem Bewusstsein für die Reaktion unserer Sinne und unseres Gehirns kann es uns gelingen, im Winter eine gesunde Ernährung zu erhalten. Wir fördern dieses Bewusstsein zusätzlich, in dem wir die Zeit und die Geduld aufbringen, uns mit den Lebensmitteln der Saison zu beschäftigen und diese achtsam zuzubereiten. Auch das achtsame Essen mit allen Sinnen wirken positiv auf unseren Körper und Geist. 

Doch wir sollten auch Geduld mit uns haben. Insbesondere dann, wenn wir gerade erst damit beginnen unsere Gewohnheiten zu verändern. Die Toleranz und Selbstliebe uns selbst gegenüber, wenn wir uns eine Süßigkeit gönnen, macht die süße Pause zu einem Genuss. Denn ein Nahrungsmittel, das wir mit einem schlechten Gewissen zu uns nehmen, wirkt immer bitter, egal wie es schmeckt. 

Hier geht es weiter zum zweiten Teil dieser Serie.

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