Regelmäßig Meditieren – so bleibst du motiviert

Mit einer regelmäßigen Meditationspraxis kann dein Geist an Kraft, Klarheit und Konzentration gewinnen. Ein kraftvoller und ruhiger Geist ist glücklicher, friedvoller und voller Freude. Mit einer solchen Klarheit und Gelassenheit lebt es sich leichter, entspannter und zufriedener. Die Bewusstheit steigt, die Wahrnehmung verfeinert sich und das verändert den Blick auf die Welt. Man könnte sogar sagen, die Welt verändert sich. 

So machen sich viele Menschen auf den Weg und beginnen mit der Meditation. Aber nicht alle schaffen es, eine regelmäßige Meditationspraxis zu entwickeln. Wir haben einige Punkte zusammengestellt, die dich darin unterstützen können, motiviert dabei zu bleiben. 

Bedenke die Vorteile der Meditation 

Meditationslehrer/innen werden nicht müde darin, immer wieder die vielen Vorteile der Meditation aufzulisten und vorzutragen. Wer sich der Vorteile der Meditation bewusst ist oder diese bereits im eigenen Leben erfährt, wird die Meditationspraxis pflegen und fortsetzen. Deshalb empfehlen wir, vor jeder Meditationssitzung eine gute Motivation im Geist hervorzubringen. Dafür musst du die Listen der vielen Vorteile von Meditation nicht auswendig lernen. Es reicht, wenn du dir der Vorteile gewahr bist, die für dich persönlich relevant sind und die dich motivieren. 

Gestalte Routinen und Rituale

Gewohnheiten geben Struktur und sorgen für eine innere Ordnung, die dich darin unterstützt etwas dauerhaft in deinen Alltag zu integrieren. Die Wahrscheinlichkeit, dass du etwas beibehältst ist groß, wenn du es täglich tust. Achte darauf, dass deine Routinen und Rituale zu dir und in deinen Alltag passen. 

Übe dich in Geduld und Genügsamkeit 

Wenn wir mit der Meditation beginnen, ist die Begeisterung oft groß und die geistige Entspannung wirkt überwältigend. Leider bleibt das in den allermeisten Fällen nicht so. Je bewusster der Geist wird, desto mehr Hindernisse treten auf und stören. Doch auch das geht vorbei. Mit Geduld und Genügsamkeit, insbesondere was mögliche Resultate der Meditation angeht, kannst du dich schon bald über deine Ausdauer freuen. Eine genügsame Haltung im Alltag unterstützt dich in deiner Meditation, weil das weltliche Begehren (z.B. nach materiellen Gütern) reduziert wird und der Geist dadurch weniger aufgewühlt wird. 

Erfülle deine Grundbedürfnisse 

Bei aller Genügsamkeit sind wir noch Menschen mit Grundbedürfnissen. In einem warmen Heim und ohne materielle Nöte meditiert es sich leichter. Wenn du dir ständig Sorgen machst, wirst du dich nicht entspannen können und keine Konzentration aufbringen. Frage dich: Was brauche ich wirklich, um zufrieden zu sein? Was ist existenziell wichtig für mich? Sorge gut für dich und sei mitfühlend mit dir, wenn es dir nicht gut geht und du gerade nicht die Ruhe für eine konzentrierte Meditation aufbringen kannst. Die Metta Mediation und Meditationen über Mitgefühl können unterstützend wirken. 

Setzte dir realistische Ziele

Manche Ratgeber empfehlen konkrete Zeiten für die Meditation, wie z.B. 20 Minuten täglich am frühen Morgen. Wenn du morgens keine Lust auf eine Meditation hast und nicht täglich Zeit dafür aufbringen möchtest oder anfangs noch keine 20 Minuten still sitzen kannst, dann demotivieren solche Ratschläge. Schaue lieber, wo deine Zeitfenster offen stehen und wann dir die Meditation gut tut. Beginne mit zwei bis drei Minuten und steigere deine Meditationszeit langsam. Es ist deine Zeit!

Höre auf, wenn die Meditation dir Freude bereitet 

Es kommt nicht so sehr darauf an, besonders lange zu meditieren. Die Qualität deiner Meditation und die Ausdauer in deiner regelmäßigen Praxis sind langfristig betrachtet deutlich wertvoller. Deshalb solltest du deine Meditation beenden, so lange sie noch angenehm ist und nicht erst, wenn die Kraft und die Geduld von Körper und Geist nachlassen. 

Pflege den Kontakt zu Gleichgesinnten

Eine Meditationsgruppe oder die Anbindung an eine Online-Community kann dich dabei unterstützen, das Meditieren nicht aus den Augen zu verlieren. Feste Termine oder regelmäßige Emails erinnern dich an deine Meditation und helfen dir dabei wieder anzufangen, wenn du mal eine Zeit lang nicht meditiert hast. 

Um immer wieder Anregungen für deine Meditation zu bekommen, kannst du uns auf Insight Timer oder Youtube folgen, unseren Newsletter abonnieren oder in Hamburg donnerstags in die Mediationsgruppe kommen. Wir freuen uns!  

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